Integrierendes Design

Wissenschaftliche Hilfskraft

Julian Schwarze

schwarze@hfg-offenbach.de

Integr2

Produktgestaltung ist die Basis des Schwerpunkts Integrierendes Design und wird auch in turnusmäßig stattfindenden Semesterprojekten und Kooperationen angeboten.​

​Was soll ein Produktgestalter können? Im Kern stehen spezifische, für das Design typische Aufgaben, Fähigkeiten, Qualifikationen, Geschick und Kunstfertigkeiten – Kompetenzen, wie der englische Begriff skill ins Deutsche übersetzt wird. Designer benötigen neben dem Sinn für das Ganze – also der Fähigkeit, ein Projekt im Blick zu behalten, sich spezifisches Wissen zu erarbeiten und in seinem größeren Kontext zu sehen – eigene Kenntnisse im gestalten. Das ist ein Sinn für Material, für Formgebung – etwa: Wie gestalte ich den Übergang von der einen geometrischen Form zur nächsten? Dazu gehören Zeichnungen, Darstellungen in verschiedenen Stadien, einfache und komplexere Modelle: Wie universell verständlich ist ein Interface? Und dazu gehören auch Sinn, Liebe und Begrifflichkeit für Form und Detail im analogen und digitalen Zusammenhang. (Formalästhetik). Die Notwendigkeit von skills hebt etwa auch Bruno Latour hervor: »A mad attention to the details has always been attached to the very definition of design skills. [...] there is a sense of skilfulness, craftsmanship and an obsessive attention to detail that make up a key connotation of design.« Designer benötigen neben der Affinität zum Detail auch Hingabe, Empathie, Poesie und Humor, Kritik und Überzeugungskraft. Design ist nicht nur der wesentliche Faktor von einzelnen Innovationen. Design ist eingebunden in größere Innovationsprozesse, hier müssen Designer die Fähigkeit haben, in Strukturen wirken zu können, die man auch als Netzwerke mit verschiedenen Akteuren beschreiben könnte.

Mensch-Objekt-Interaktion

Die Sensibilisierung für die kommunikative Wechselwirkung zwischen Mensch und Objekt steht im Vordergrund des Studiums im ersten Semester. Die Theorie der Produktsprache behandelt Fragen der Bezeichnung und kontextbezogenen Positionierung von Produkten, die Interaktion mit dem Benutzer und die präzise Vermittlung des Gestaltungszieles in Form von Anzeichenfunktion (selbsterklärende Zeichen) und Symbolfunktion (Interpretation kontextbezogener Bedeutungen).Ausgehend von der thematischen Auseinandersetzung zu einem Begriff (schwer, leicht, einfach, wenig, beweglich) entstehen Ansätze für Konzepte, Entwürfe und Produkte in zwei aufeinanderfolgenden Workshops.

Grundlagen der Produktgestaltung

Produktgestaltung ist mit angrenzenden Disziplinen durch zahlreiche Schnittstellen verbunden und impliziert die Möglichkeit vielfältiger Fragestellungen und Herangehensweisen. Die Studierenden werden im zweiten Semester durch unterschiedliche Zugänge und Mappings an relevante Themen herangeführt: »Meilensteine des Produktdesigns«, »Heroes im Design«,  »Arbeitsfelder im Design«, »Büros und Unternehmen im Design«, »Aufgabenstellungen im Design«.In der zweiten Hälfte dieser Lehrveranstaltung wird im Rahmen eines beispielhaften Designprozesses ein Produktentwurf erarbeitet. Ziel ist es zu einem niederkomplexen Thema Strategien und Lösungen zu entwickeln, um dabei die Möglichkeiten von Gestaltung zu erkennen. Abschließend werden die Ergebnisse öffentlich präsentiert.

Integrierendes Design

Als Produktgestalter haben wir mit Projekten zu tun, bei denen vermehrt die Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen verschwinden und Zuständigkeiten nicht mehr klar zuzuordnen sind. Um flexibel Positionen innerhalb eines Projektteams übernehmen zu können, bedarf es spezifischer Fähigkeiten und Kenntnisse. Während die so genannte Welt der Dinge der ursprüngliche Aufgabenbereich des Produktgestalters war, wächst die Notwendigkeit, den Menschen im Mittelpunkt von Systemen oder Elementen zu sehen, die teilweise hochkomplex, nicht sichtbar oder in stetiger Veränderung sind. Die wechselseitigen Auswirkungen der Interaktion von Nutzer und Umgebung oder Objekt können sich dabei zwar auf Produkte und Materialien beziehen, aber auch auf Information, Raum, Architektur, Geräusche, Atmosphäre, Stimmung, Gerüche oder Gesten. Gerade im Bereich der integrierten Informationstechnologien verändern sich zuvor klar definierte Faktoren wie Ablesbarkeit oder Bedienbarkeit und wollen nun intuitiv behandelt werden.Die Kompetenz der Produktgestaltung umfasst somit Fähigkeiten in Bereichen der Darstellung, im Umgang mit Materialien, Modellen und Technologien, im Einbringen von Wissen aus benachbarten Disziplinen oder der Vernetzung und Anwendung dieses Wissens im Projekt. Die Aufgabe der Gestaltung ist es dabei Entwürfe, zukünftige Szenarien oder Möglichkeiten anschaulich zu visualisieren, und potenzielle Wechsel- und Auswirkungen zu berücksichtigen. Die Vermittlungsrolle des Designers erweitert sich durch die Entstehung neuer Produktkategorien oder Serviceangebote, wie aktuell beispielsweise durch neue Formen von Sharing oder Konsum.Im Schwerpunkt Integrierendes Design im Hauptstudium werden meist komplexe Aufgaben formuliert, die vor allem in diesem vernetzen Umfeld stattfinden. Dabei spielen Interfacedesign, Servicedesign, Grafikdesign, Ausstellungsdesign, Public Design oder Orientierungssysteme genau so eine wichtige Rolle, wie die Auseinandersetzung mit angrenzenden Bereichen wie Architektur, Inszenierung, Text und Redaktion, Informationsdesign, raumorientiertes Grafikdesign, Licht, Material, Funktion oder Herstellung. Die angebotenen Themen weisen häufig einen ökologischen oder sozialen Hintergrund auf (Wasser, Abfall, Wohnen, Mobilität).

Doktorandin

Annika Frye

Improvisation in Designprozessen

Betreuende: Prof. Dr. Bernhard E. Bürdek, Prof. Peter Eckart, Prof. Dr. Juliane Rebentisch

Informationen zur Promotion

Projekte Grundstudium

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Aus dem Projekt »Ice Ice Baby«

Ice Ice Baby

Anhand einfacher Gegenstände wird beispielhaft der Designprozess von Recherche, Konzept, Modell und Entwurf erarbeitet. Der Eislöffel als Gegenstand, Werkzeug und Artefakt bot Raum zur Auseinandersetzung auf funktionaler, kultureller, materieller und experimenteller Ebene. Die Entwürfe beschäftigen sich mit den Merkmalen und der Herstellung von Eis als Nahrungs- und Genussmittel, mit der spezifischen Handhabung, der materiellen Beschaffenheit, der Symbiose mit Waffeln und der speziellen Art des Essens von Eis. Dabei werden Strategien, Methodik und unterschiedliche Phasen des Entwurfsprozesses an einem konkreten Beispiel erarbeitet und diskutiert.

Teilnehmende

Christian Bax, Marcin Damian Fijalkowski, Luigi Galbusera, Pu Han, Carina Hinterkircher, Elisa Gabriela Holzer, Shaohui Huang, Donghwan Kam, Katharina Kummermehr, Hanna Klara Lompa, Till Magnus Maurer, Paula Anna Müller, Daniel Philipp Rese, Philipp Rese, Anna Katharina Rivera, Caroline Scheringer, Laura Schillke, Aron Schreiner, Martin Stegmaier, Yulia Stern, Valentin Teutrine, Vanessa Van den Bossche, Anton Viehl, Elena Maria Winter

Betreuende​

Prof. Peter Eckart
​Prof. Petra Kellner

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    Aus dem Projekt »Ice Ice Baby«

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Aus dem Projekt »Ice Ice Baby«

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Design al dente – 100% Pasta

Präsentation

Design al dente – 100% Pasta

Das zweite Semester beschäftigte sich mit einem ganz alltäglichen Gegenstand: der Nudel. Durch differenzierte Zugänge wie Form, Tradition oder Herstellung entstanden Entwürfe, die ein neues Licht auf diesen tradierten Gebrauchsgegenstand werfen. Der besondere Aspekt bei dieser Studie lag darin, etwas zu gestalten, das intensiv mit mehreren Sinnen wahrgenommen wird.

Teilnehmende

Nadine Auth, Mervyn Bienek, Judith Block, Rena Chilas, Pablo Clara Perez, Kai Dreyer, Frank Dummann, Nora Etmann, Marina Fischer, Felicitas Gehring, Luca Hartz, Andreas Hildebrand, Lucia Hornfischer, Lena Huber, Florian Hundt,, Karlotta Klußmann, Frederic Kreutzer, Constanze Leuchtmann, Carina Moser, Felix Pape, Helena Reinsch,  Aldin Sakic, Ines Schramm, Annika Schürholz, Niels Siebenborn, Benjamin Slattery, Max Stalter, Claire Wildenhues, Tiantian Xu

Betreuende​

Prof. Petra Kellner
​Prof. Peter Eckart

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Design al dente – 100% Pasta

Bitter & Sweet – Schokoladendesign

Das Thema Schokolade bot Raum zur Auseinandersetzung auf funktionaler, kultureller, materieller und experimenteller Ebene. Die Entwürfe beschäftigen sich mit den Merkmalen und der Herstellung von Schokolade als Nahrungsmittel, den Arten des Genießens, der Herkunft, der Zutaten und der materiellen Beschaffenheit. Dabei werden Strategien, Methodik und unterschiedliche Phasen des Entwurfsprozesses an einem konkreten Beispiel erarbeitet und diskutiert.

Teilnehmende

Karl Becker, Douman Pour, JungYoun Cho, Robin Schmid, Daniel Gemmecke, Jan Simon Maibaum, Julian Kuhn, Joseph Schreiter, Lina Wullenweber, Shaghayegh Puid, Valentin Maskow, Lisa Chiera, Yves Kaprolat, Lukas Munser, Martin Holmann, Madita Morgenstern, Frauke Taplik, Anna-Lena Möckl, Markus Mau, Valentin Brück

Betreuende​

Prof. Peter Eckart
​Prof. Petra Kellner

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    Bitter & Sweet

    Schokoladendesign

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Bitter & Sweet

Schokoladendesign

Projekte Integrierendes Design

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Minimal

Projektplakat

Auf den Punkt

Ausgehend von unterschiedlichen Themen wird in diesem Projekt Information zum Gestaltungsobjekt. Durch visuelle Aufbereitung, Verdichtung, Vereinfachung und Pointierung werden komplexe. Zusammenhänge dargestellt, strukturiert und verständlich gemacht. Produktgestaltung beinhaltet in jeder Phase des Prozesses auch Informationsdesign – beginnend bei der Konzeption und Recherche eines Designprojektes bis zur abschließenden Dokumentation des fertigen Entwurfes ist die Gewichtung und Ordnung von Information entscheidend, um die wesentlichen Aspekte effektiv und verständlich zu kommunizieren.

Teilnehmende

Anna Khitrova, Annalena Kluge, Catalina Villa, Johannes Schmutzler, Julia Haase, Julian Schwarze, Leonie Assenheimer, Nick Hoffmann, Robin Schmid, Vanessa Ramster, Xiya Lu, Yi Zhang

Betreuende​

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Kim Angie Cicuttin
​unterstützt durch Prof. Dr. Kai Vöckler

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Julia Haase

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Julia Haase

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Nick Hoffmann

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Annalena Kluge

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Leonie Assenheimer

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    Auf den Punkt

    Plakatdesign: Leonie Assenheimer

Auf den Punkt

Plakatdesign: Julia Haase

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Lixu Luxo

Lixo.Luxo

Lixo.Luxo / Abfall.Luxus – eine Wortpaarung, die auf brasilianisch viel angenehmer klingt als im Deutschen. Die Assoziationen und Probleme jedoch, die auf beiden Seiten des Atlantiks damit verbunden sind, gleichen sich naturgemäß sehr. Im längerfristig angelegten interkulturellen Projekt Lixo.Luxo wird die Polarität des Wa(h)ren Konsums aus unterschiedlicher Sicht hinterfragt. Durch konzeptionelle Entwürfe und gestalterisch prägnante Objekte sollen Wege aufzeigt werden, der globalen Verbreitung unbrauchbarer Reste der Warenwelt wirksam und langfristig zu begegnen.

Teilnehmende

Karl Becker, Joongyoun Cho, Valentin Brück, Bennet May, Hyun-Hee Jo, Aeneas Stankowski, Cassandra Peters, Sujuan Weng, Marte Marie Schliephacke

Betreuende

Prof. Peter Eckart
Prof. Petra Kellner
​Prof. Werner Lorke

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Lixo Luxo

Minimal

»minimal« beschäftigte sich mit dem Wenigen. Wie klein kann ein Wohnraum sein? Wie klein ein Bad oder eine Küche? Welche Dinge braucht der Mensch zum täglichen Leben? Bedeutet minimal gleich arm, oder ist reduce to the max ein Ausdruck von Lebensstil? In Metropolen und Megacities wie Hong Kong, New York, Shanghai aber auch Großstädten wie München, Frankfurt und Hamburg nimmt die Bevölkerung stetig zu. Gleichzeitig steigt der Anteil an Singles bzw. der Einpersonenhaushalte und derjenigen Menschen, die aus beruflichen Gründen nicht am gleichen Ort wie ihre Partner oder Familie leben.Es wird zukünftig schwieriger werden, bezahlbaren Wohnraum in der Stadt zu finden. Die Größen, Grundrisse und Ausstattungen von Wohnungen berücksichtigen nur selten den existierenden gesellschaftlichen Wandel mit seinen dramatischen sozialen und demografischen Entwicklungen. Grundsätzlich ist die Wohnungsgröße eng mit unserer kulturellen Prägung verknüpft. So stehen einem Menschen in Mumbai beispielsweise durchschnittlich sieben Quadratmeter, in Tokyo 15 und in Zürich 50 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Die Qualität und positive Bewertung einer Wohnung wird dabei jedoch nicht zwangsläufig von deren Größe bestimmt; vielmehr stehen für eine positive Wahrnehmung Aspekte wie intelligente Aufteilung, funktionale Möblierung, Beleuchtung, Materialien, Technologie, das urbane und soziale Umfeld im Vordergrund.

Teilnehmende

Karl Becker, Yidi Chen, Jun Du, Julia Haase, Martin Hirth, Nick Hoffmann, Yuying Jia, Edvin Klasson, Barbara Kremm, Maja Magdalena Kröger, Markus Mau, Madita Morgenstern, Lisa Nelhiebel, Xiaobei Wang

Betreuende​

Prof. Peter Eckart
​Dipl.-Des. Meike Langer

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    Minimal

    Entwürfe aus dem Projekt

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Minimal

Entwürfe aus dem Projekt

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    Wohnen Neu

    Entwürfe aus dem Projekt

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Wohnen Neu

Entwürfe aus dem Projekt

Wohnen Neu – oder »Und wenn wir alle zusammen ziehen?«

Für den Begriff Alter gibt es heute keine feste Definition mehr, denn die Wahrnehmung und Einschätzung darüber, wann jemand alt ist oder als alt bezeichnet werden kann, haben sich verändert. Doch der demografische Wandel ist keine Prognose, sondern Normalität: insgesamt leben heute in Deutschland ca. 15,24 Millionen Menschen zwischen 65 und 85 Jahren. Bis 2030 wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung von derzeit 43 auf über 47 Jahre steigen.Was sagt das nummerische Alter tatsächlich aus? Heute stellt sich das Alter eines Menschen vielmehr anhand seiner individuellen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeiten dar. Diese wiederum haben maßgeblichen Einfluss auf seine Mobilität, sein Eingebunden sein in Arbeitszusammenhänge sowie auf seine soziale Integration. Viele der heute über 65-Jährigen sind aktiv, engagieren sich gesellschaftlich und haben ein starkes kulturelles Interesse. Sie fühlen sich jünger, sind modebewusst, anspruchsvoll und sozial integriert. Auch die Zahl der Menschen, die noch im Rentenalter berufstätig sind, nimmt – auch aufgrund der veränderten finanziellen Bedingungen – stetig zu. Daher wird es heute und zukünftig immer notwendiger werden, neue Lebensformen zu entwickeln, die auch den Vorstellungen dieser aktiven älteren Menschen entsprechen.Mit den bisherigen Definitionen von Alter geraten auch herkömmliche Vorstellungen darüber ins Wanken, wie Menschen in einem bestimmten Lebensabschnitt wohnen möchten. Im Rahmen des Semesterprojektes WOHNEN NEU wurden die veränderten Anforderungen an den Wohnraum, aber auch die Produkte des täglichen Lebens untersucht und in Konzepten und Entwürfen formuliert. Dabei wurden unterschiedliche Bereiche des zukünftigen Wohnens und Lebens betrachtet und in den Entwürfen reflektiert: Zusammen leben, Kommunikation, Arbeiten, Alltagssituationen, Barrierefreiheit, Autonomie, "privat und öffentlich"…Die entwickelten Konzepte setzen sich mit Raum und Grundriss auseinander. Darüber hinaus entstanden neue Ansätze zu Atmosphäre, Kommunikationselementen, Küche, Sanitär und Möblierung. Bei allen Entwürfen war wichtig, dass sie nicht ausschließlich auf die Zielgruppe der Älteren zugeschnitten sind, sondern dank ihrer offenen Gestaltung von Menschen jeden Alters, unabhängig von ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, effizient genutzt werden können.

Teilnehmende

Leonie Assenheimer, Ezgi Cakir, Luciana S. Gnoatto, Claudia Graneß, Hans Hess, Maja Kröger, Sarah Lilienthal, Thaís D. S. Lima, Bennet May, Vivienne Nürnberger, Cassandra Peters

Betreuende​

Prof. Peter Eckart​
​Dipl.-Des. Meike Langer

Kooperationsprojekte

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    Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Lufthansa

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Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Lufthansa

Lufthansa

Together with graduate designers Daniel Knies and Volker Klag of LSG SkyChefs, we have been working on innovative inflight tableware for British airline company, Virgin Atlantic. The design project was to be as practical as possible but also take an impartial approach. The pre-defined design process dictated that we formulate comprehensible design approaches in one straight operation based on the initial concepts and ideas, an interim presentation and consultations and work them up to tangible results.

Participants

Anna Seibel, Isabel Anhalt, Marc Bischoff, Raphael Krug, Benyamin Rahmani, Patrice Köbel, Sandra Schaus, Tatjana Rolle, Ellen Heilmann, Simon Schlör, Lukas Wiesler, Sabrina Spee, Konrad Regel, Christian Breig, Daniel Kussmaul

Project supervision​

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Sebastian Herkner
Dipl.-Des. Reinhard Dienes
​Daniel Knies (designer, LSG SkyChefs ), Volker Klag (designer, LSG SkyChefs), Suska Sass (nutritionist, LSG SkyChefs)

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Brita Wasserfilter

In einem Kooperationsprojekt mit der Brita GmbH, dem Weltmarktführer für Wasserfiltration im Küchen- und Gaststättenbereich, wurden neue Konzepte erarbeitet. Entstanden ist ein breites Spektrum an Entwürfen, die sich nicht nur auf den klassischen Küchenbereich beziehen, sondern auch Einsatz im Sport-, Lifestyle-, Büro oder Freizeitkontext finden können.

Teilnehmende

Kathrin Schumacher, Anna Seibel, Konrad Regel, Paul Kruse, Olga Ciura, Julia Aster, Catherine Werdel, Alex Grysczyk, Meike Langer, Susan Windrich, Alice Gruhle, Ina Riedel, Ben Kamm

Betreuende

Prof. Peter Eckart
Prof. Georg-Christof Bertsch
Dipl.-Des. Sebastian Herkner
​Dipl.-Des. Reinhard Dienes

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    Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Brita

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Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Brita

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    Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit De Longhi

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    Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit de'Longhi

Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit De Longhi

Kaffeevollautomat 2020plus

Ein Kooperationsprojekt mit dem in Seligenstadt ansässigen Unternehmen De'Longhi. Die Konzepte und Entwürfe wurden unter Gesichtspunkten wie Handhabung, Variabilität, Individualisierung, Ökologie und innovativer Technologien betrachtet – aber auch mit den  Ritualen und Zeremonien des Kaffeegenießens sowie den traditionellen Zubereitungsformen abgeglichen. Bei einer Präsentation bei De'Longhi in Treviso, Italien, wurden schließlich die formulierten Konzepte vorgestellt und konstruktiv beurteilt.

Alle Projekte wurden auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2010 in Berlin mit einem eigens entwickelten Messeauftritt der Presse und dem Publikum präsentiert.​

Teilnehmende

Marc Bischoff, Iman Baradaran Sadati, Stephan Brühl, Lisa Kelso, Daniel Kussmaul, Barbara Ott, Ina Riedel, Yamila Sauer, Sabrina Spee, Tobias Teickner, Benjamin Veit

Betreuende

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Reinhard Dienes
Dipl.-Des. Sebastian Herkner
DeLonghi Deutschland GmbH, Seligenstadt

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    Tools for school

    Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Scout

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Tools for school

Entwürfe aus dem Kooperationsprojekt mit Scout

Tools for school

Die Schule und das Lernen befinden sich permanent in der öffentlichen Diskussion. Die damit zusammenhängenden Methoden, Systeme und alle angrenzenden Bereiche werden beobachtet, kritisiert und entsprechend neu entwickelt.Gemeinsam mit Sternjakob, dem wichtigsten Hersteller für Schulranzen im deutschsprachigen Raum, haben wir ein Semesterprojekt durchgeführt, bei dem neuartige Konzepte und Designvorschläge für einen zukünftigen Schulranzen für die Marke Scout entwickelt wurden. Scout wendet sich vor allem an Grundschüler.Neben funktionalen Aspekten, werden schon allein mit dem Begriff Schulranzen vielfältige Assoziationen verbunden. Der Schulranzen, der als Arbeitsgerät, Uniform, aber auch als Motivation oder Identifikation eine wichtige Rolle spielt bei den ersten Schritten in das Schülerleben, wird von Eltern und Schülern unterschiedlich betrachtet.

Teilnehmende

Ji Yeon Chun, Julia Haase, Julian Schwarze, Bennet May, Sabine Fuß, Nico Pfeffel, Hans Krauße, Sarah Schmid, Janina Albrecht

Betreuende​

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Meike Langer

Ausstellungen

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100 Beste Plakate

Ausstellungssystem

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    Launen des Olymp

    Ausstellung im Liebieghaus Frankfurt

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Launen des Olymp

Ausstellung im Liebieghaus Frankfurt

Ausstellungssystem für »100 Beste Plakate«

Für die Wanderausstellung des Vereins »100 Beste Plakate«, Deutschland, Österreich und Schweiz, wurde ein Ausstellungssystem entwickelt.Das Ergebnis des Entwurfsprojektes ist eine Mikroarchitektur, die aus der multiplen Reihung von zwei einfachen prismenartigen faltbaren Körpern besteht. Die Form der einfachen Grundelemente ermöglicht die Erzeugung von sehr unterschiedlichen Ausstellungssituationen. Die Prismen lassen sich auch als offene Räume stellen, so dass interessante Nischen und Räume entstehen. Die Prismen gliedern rhythmisch den Raum und unterscheiden sich deutlich von gewohnten Plakataufstellern

Teilnehmende

Jakob Gresch, Brita Jaichner, Hanna Kruse, Marc-Samuel Ulm, Barbara Wildung

Leitung​

Prof. Peter Eckart

Designpreis Deutschland Grafikdesign

As part of the German Design Award 2011, this exhibition showed the work of the winners of communication design and the five young newcomer finalists were introduced as well as the designer and typographer Erik Spiekermann, who was honoured for his life's work.Structures made from folded cardboard seem to emerge out of the room, adapting its colour and appearance, based on a white frame like a pedestal. Each shape is different and matches the varying exhibits to equalise the value of their appearance. Recyclable material fits to the temporarily limited use. The ehemalige Diamantenbörse as a place for cultural and creative projects offered the opportunity to modify the gutted space almost completely.​

Prof. Peter Eckart
Brita Jaichner
Marc-Samuel Ulm

Heinrich Hoffmann Sommer 2009

In Frankfurt am Main wurden zwei Wege entwickelt und realisiert, die über das Leben Heinrich Hoffmanns und über seine berühmteste Schöpfung, den Struwwelpeter-Geschichten, in ungewöhnlicher Weise informieren:

HoffmannsLebensWeg

Mit autobiografischen Texten in Deutsch und Englisch sowie zeitgenössischen Abbildungen wurden zwölf Parkbänke zu Informationsträgern über Heinrich Hoffmanns Leben erweitert. Sie laden nicht nur zum Ausruhen, sondern auch zum Eintauchen in Hoffmanns Leben ein. Die Bänke befinden sich stets in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Orten im Leben Hoffmanns, wie etwa in der Freßgass’, seinem Geburtshaus, oder im Grüneburgweg 95, der letzten Wohnstätte. Dank ästhetischer Anleihen an den Comic treten die öffentlichen Sitzgelegenheiten mit dem Nutzer über Hoffmann ins Gespräch.

Struwwelpeter-Pfad

An zehn Frankfurter Orten, wie etwa am Mainufer oder im Holzhausenpark, erregen räumliche Interpretationen von Struwwelpeter-Figuren Aufsehen. Ein Pfad thematisiert zehn Geschichten aus dem »Struwwelpeter«. Die nach den Figuren Hanns, Friedrich oder Pauline benannten Installationen sind auf den jeweiligen Präsentationsort ausgerichtet und bieten die Möglichkeit, bestimmte Situation aus den Geschichten ortspezifisch nachzuempfinden.

imm cologne

Mit unterschiedlichen Titeln und Leitgedanken nimmt die HfG Offenbach jährlich an der Internationalen Möbelmesse in Köln (imm cologne) teil. Die Ausstellungen werden von Studierenden unter der Leitung von Prof. Peter Eckart geplant und umgesetzt. Der Messestand bezieht sich dabei thematisch jährlich auf aktuelle Ansätze und Fragestellungen der Studierenden und der Hochschule. Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihre Projekte dort auszustellen und Besuchern und Fachpublikum die eigenen Arbeiten und die Hochschule zu präsentieren.

Kohlekran im neuen Licht

Der historische Kohlekran am Mainufer, der sich auf dem Gelände des Heizkraftwerks Nordring des Offenbacher Energieversorgers EVO befindet, wurde neu in Szene gesetzt. Die Illumination aus LEDs zeichnete nachts die Konstruktion des Krans auf besondere Weise nachg und brachte ihn zum Verschwinden: aus Animationen und Filmen zu Offenbach wurden Hell- und Dunkelwerte auf die einzeln ansteuerbaren LEDs übertragen. Die Inbetriebnahme fand anlässlich der Luminale am 12. April 2010 um 19 Uhr statt.​

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Sebastian Herkner
Technische Umsetzung: Traxon Technologies, Meso

Launen des Olymp

Mit »Launen des Olymp« öffnete am 22. Mai 2008 die frisch renovierte Antikenabteilung im Westflügel des Liebieghauses wieder. Für die Ausstellung, die sich thematisch dem Mythos von Athena, Marsyas und Apoll widmet, wurde eine digitale Projektionsvase konzipiert und gefertigt. Auf dem halbtransparenten Vasenkörper wird von innen eine Animation mit erklärenden Texten projiziert. Entlehnt ist die Formgestalt und Darstellung dem originalen Vorbild einer antiken Glockenvase aus dem Museum in Boston, auf der eine Szene aus dem Athena-Mythos dargestellt ist.​

Prof. Peter Eckart
Dipl.-Des. Reinhard Dienes
Dipl.-Des. Sebastian Herkner
​Projektion: Daniel Kussmaul

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    Ausstellung auf der imm cologne

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Ausstellung auf der imm cologne

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Kohlekkran in neuem Licht

Kalender

19. Februar 2015
19 Februar 2015 Donnerstag
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News

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vor 5 Monaten

Hessischer Staatspreis Universelles Design 2016

Die HfG-Absolventin Vasiliki Corakas ist für ihre Diplomarbeit »Saubere Sachen« mit dem 1. Platz beim Hessischen Staatspreis Universelles Design ausgezeichnet worden. Der dritte Preis sowie eine Anerkennung gingen ebenfalls an Absolventinnen der HfG.

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vor 6 Monaten

Erfolg beim James Dyson Award

Der HfG-Absolvent Julian Schwarze zieht mit seinem Diplomprojekt »Bee2Bee – Bestäubung von Monokulturen durch ein neues Bild des Imkerns« ins internationale Finale des diesjährigen James Dyson Awards ein.

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vor 12 Monaten

Statt gestaltung

Das Lehrgebiet Integrierendes Design zeigt im Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt die Ausstellung »Statt gestaltung«, eine kritische Auseinandersetzung zur Bedeutung von Design bei der Installation urbaner Infrastrukturen am Beispiel von sogenannten Multifunktionsgehäusen,...

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vor 1 Jahr

HfG-Beleuchtungskonzepte für die Hessische Staatskanzlei

Studierende der HfG Offenbach haben Vertretern der Hessischen Staatskanzlei das Semesterprojekt »StaatLicht«, das unter Leitung von Prof. Peter Eckart mit Unterstützung von Matthias Friedrich entstand, vorgestellt.

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vor 2 Jahren

EDIDA – Elle Deco International Design Awards

The 25 editions of the Elle Decoration international network have chosen Sebastian Herkner (HfG-Alumnus) and his studio as one of the 2015 winners of the prestigious EDIDA.

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vor 2 Jahren

Lehrstuhlparade auf der IMM Cologne 2015

Auf der IMM Cologne, der internationalen Möbelmesse Köln (19. bis 25. Januar 2015) , stellen in diesem Jahr unter dem Titel »Lehrstuhlparade« erstmals 17 deutsche Hochschulen 43 prototypische Stühle vor. Die HfG Offenbach ist mit drei Entwürfen vertreten, die von Prof. Peter...