Internationale Projektplattform Offenbach (IPPO)

ippo-hfg.org

»The status of atheists in America today is on par with that of homosexuals fifty years ago.«
Richard Dawkins, The God Delusion

Fünf Themen in einem Satz: Geschichte, Länder, sexuelle Orientierung, Glaube-Nichtglaube, gesellschaftliche Regeln. Willkommen bei IPPO.

Design kann sich nicht raushalten

Design ohne den jeweiligen gesellschaftlichen Rahmen verstehen und betreiben zu wollen, ist naiv, ja schädlich. Prof. Petra Kellner und Prof. Georg-Christof Bertsch starteten IPPO anlässlich ihres Offenbacher Symposiums »Reflecting Waters« am 4. Juli 2007. Wasser als Designthema beschäftigte die beiden vor allem in den Jahren 2007 bis 2012. Mobilität im globalen Maßstab war ein paralleles Thema, das sich in internationalen Projekten Seminaren, Symposien und Workshops u.a. in Helsinki, Rio de Janeiro, Delhi, Istanbul niederschug.

IPPO als Plattform

Die eigentliche Plattform ist dabei ein Netzwerk aus mehreren Dutzend weltweit verstreuten Designprofis aus den Bereichen Hochschullehre, Gestaltung, Theorie, aber auch Teilnehmer aus anderen Disziplinen. IPPO war zunächst eine Privatinitiative der beiden Professoren. 2014 wurde ein Institut der HfG daraus. Das Ziel ist eine offene Diskussion der Widersprüchlichkeit, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, der Komplexität von Design im neuen Jahrtausend.

Akteure, Rollen

Für uns können Studierende Lehrende sein und Professoren Lernende. Wir glauben nicht an Sicherheit, wir haben zu viele Ideologien untergehen und entstehen sehen; Ländergrenzen verschwinden und Mauern wachsen. Die konstante Veränderung der Welt mit Design zu erschließen und mit Design zu helfen, Würde und Sinn in einer demokratischen Gesellschaft generieren zu helfen, ist ein wichtiger Ansatz und Anspruch. IPPO wird von einem Beraterstab unterstützt, der aus unterschiedlichen professionellen und nationalen Kontexten kommt. Wir haben seit vielen Jahren konstant in Seminaren, Workshops, Symposien v.a. mit der Escola de Desenho Industrial, Rio de Janeiro; Bezalel Acamdemy of Art and Design, Jerusalem; Istanbul Teknik Üniversitesi, Istanbul; Freie Universität Bozen/Bolzano, TU Berlin, der Hochschule Berlin Weißensee zusammengearbeitet.

Eine Vision? Voilà, eine Vision

Zusammen mit anderen Professoren, Studierenden, Alumni, Doktoranden wollen wir versuchen in einer täglich dichteren Welt in demokratisch konstituierten Teams zu arbeiten. Wir möchten dabei langfristige, vertrauensbasierte, stabile persönliche Beziehungen aufbauen – sie haben unendlich viel mehr Wert als institutionelle Kooperationen.​