Selbstständigkeit

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Abbildungen entnommen aus:

»Parcours - Existenzgründung für Designer«

Fotos: Katrin Schacke

Ansprechpartnerin

Ulrike Grünewald

Termine nach Vereinbarung

T 069.800 59-166

transfer@hfg-offenbach.de

Siehe auch

Büro für Wissenstransfer

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»Auch GestalterInnen müssen wirtschaftlich rentabel arbeiten, müssen in Geräte investieren, müssen ihre Kosten und ihre soziale Absicherung im Blick haben, aber häufig steht ihnen bei diesen Fragen ihre künstlerische Haltung im Weg. Um sich mit diesem Konflikt besser auseinandersetzen zu können, wurde für diese Art der Existenzgründung ein eigenes Programm entwickelt, das besonders auf die Belange der Studierenden der Bereiche Kunst, Design und Medien zugeschnitten ist, um sich den bisweilen leidigen Themen Geld, Recht, Steuern oder Akquise besser nähern zu können. Denn es geht eben nicht nur um den Businessplan, die Steuern und das Recht, sondern auch um die Selbstverwirklichung oder gestalterische Positionierung. Das gilt es zu planen.« Prof. Peter Eckart (Gründungsbeauftragter der HfG)

»Machen kann man lernen, aber nur durch Machen. Die berufsvorbereitenden Kurse ersetzen nicht die Auseinandersetzung und Durchführung mit realen Projekten. Teamfähigkeit, Flexibilität, Durchsetzungsstärke und Entscheidungsfreudigkeit sind nicht theoretisch erfahrbar. Hierfür bekommt man bei den berufsvorbereitenden Angeboten wichtige Ergänzungen und Einblicke aus erster Hand vermittelt.« Prof. Klaus Hesse (Gründungsbeauftragter der HfG)

Die HfG zählt zu den ersten Kunsthochschulen überhaupt, die die Angebote zur Existenzgründung in ihr Curriculum integriert hat und Gründungsvorhaben ihrer Studierenden und AbsolventInnen fördert. 2012 jährten sich die Aktivitäten der HfG in diesem Bereich zum 10. Mal, die mit Hilfe der Exist-Förderung des Bundes im Rahmen der Initiative »Gründernetz Route A66« starten konnte. Die Angebote werden fortlaufend evaluiert und weiterentwickelt.

Verantwortlich für die Angebote ist das Büro für Wissenstransfer, das die Veranstaltungen zur Berufsvorbereitung gemeinsam mit Prof. Peter Eckart, Prof. Klaus Hesse und Prof. Heiner Blum konzipiert und koordiniert.

Module

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Urheber- & Vertragsrecht

Lehrinhalte des Seminars: Grundzüge des Urheberrechts und der gewerblichen Schutzrechte im Design-, Marken- und Technikbereich: Erlangung und Aufrechterhaltung und die damit verbundenen Kosten von Urheberrechten und gewerblichen Schutzrechten sowie die Schnittstelle des Urheberrechts zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht sowie die vertragliche Gestaltung zum Erhalt, zur Übertragung und zur Lizenzierung dieser Rechte, einzelne Vertragsklauseln sowie Verhalten in Konfliktsituationen.

Einführung in die Selbstständigkeit für KünstlerInnen und DesignerInnen

Lehrinhalte des Seminars: gesetzliche Bestimmungen, Anbieten und Berechnen der freiberuflichen Arbeit, Kalkulation von Aufträgen, Künstlersozialkasse, Dokumentation gegenüber dem Finanzamt, Überblick über die eigenen Kosten und Einkünfte

Existenzgründung

Lehrinhalte der Vorträge: Praxisberichte aus den Bereichen Raum, Kommunikation, Produktgestaltung, Kunst, Medien

Präsentation & Moderation

Lehrinhalte des Workshops: Strukturierung von Gesprächssituationen, Argumentation, Dramaturgie, Timing bei Präsentation und Vortrag, Abbau von Redeangst. Übungen mit konkreten Situationen, Videoanalysen. Ziele: Entwicklung von Kommunikationszielen und des eigenen persönlichen Redestils, Anwendung von Gesprächsführungstechniken, Aufbau von Präsentationskompetenzen.

Englisch

Lehrinhalte des Workshops: Motivationsschreiben, Texte im Portfolio, Curriculum Vitae, Formulierungen für Bewerbungen, Textlektüre und Diskussion

Lehrbeauftragte

  • Vorträge, Seminare, Workshops für alle Fachrichtungen beider Fachbereiche
  • Teilnahmevoraussetzungen: keine
  • Voraussetzungen für den Leistungsnachweis: Teilnahme

Sprechstunde »Diplom – und nun?«

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Die Fragen junger Existenzgründer an der HfG sind so heterogen wie die Fachrichtungen, die an der Kunsthochschule gelehrt werden. Ob angehende BühnenbildnerInnen, ProduktgestalterInnen oder KommunikationsdesignerInnen oder KünstlerInnen und Medienschaffende wie FilmerInnen oder FotografenInnen – sie alle können sich mit ihren Fragen an Ulrike Grünewald wenden, Leiterin des Büro für Wissenstransfer an der HfG und seit 2002 für den Bereich Existenzgründung zuständig. Das Angebot ihrer Sprechstunde »Diplom – und nun?« wird rege genutzt. Das Beratungsspektrum reicht von den ersten Schritten in die Freiberuflichkeit bis zur Gründung einer GmbH. Doch die häufigsten Fragen werden rund um das Thema Kalkulation gestellt: Was bin ich wert? Wie viel kann meine Leistung kosten? Auch für die Aufnahme in die Künstlersozialkasse, kurz KSK, suchen Studierende und DiplomandInnen Rat. Ulrike Grünewald begleitet AbsolventInnen auf Wunsch auch einige Monate lang durch den Prozess der Gründung bis zur Etablierung am Markt. Dabei nutzt sie ihre vielfältigen Kontakte und das Alumni-Netzwerk der Hochschule. Ihre Erfahrung hat gezeigt, dass Künstler und Designer gerne von der Praxis anderer Kreativen lernen. Und: Oft sind es nicht die Antworten, sondern die richtigen Fragen, die hilfreich sind.

Termine nach Vereinbarung.

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Projekte (Auswahl)

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»kurz und knapp«

14 Projekte - 16 Vortragende
Lukas Sünder: Büro für Weltrekorde
Sitha Reis: Passivhaus
Juliane Kutter: Riederwälder Augenblicke
Bennet May: FAKZ6 - Sicher ohne Schloß
Pia Scharf, Fabian Schöfer: Vom Leder ans Licht​
Eda Temucin: Book Cover Project
Helena Reinsch: stickframe
Katharina Holl: No Strg Z
Mervyn Bienek, Felix Pape: Bikeshop
Yulia Stern: Morphology of Mobility
Yves Kaprola: ToTug
Rushy Rush: Moneymaker

Film: Marlene Benet Barreda

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Portfolio

Teil 1: Vorträge von Absolventen der HfG Offenbach (Jos Diegel, Patrick Ehlers, Sebastian Herkner, Leonard Kahlcke, Pixelgarten, Katrin Schacke, Catrin Sonnabend, Nasan Tur, Martin Wenzel)

Plakat: Klaus Hesse

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Portfolio

Teil 2: Workshops mit Sebastian Herkner, Pixelgarten und Nasan Tur

Plakat: Klaus Hesse

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Portfolio

Teil 3: Präsentationen vor Experten - Dr. Julia Apitzsch (Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mitglied des Hochschulrats der HfG), Björn Kling (Braun Corporate Design), Michael Neff (Kunstberater), Max Pauer (Kurator 1822-Forum), Claudia Scholtz, (Hessische Kulturstiftung), 
Stefan Weil (Atelier Markgraf), 
Peter Zizka (Heine/Lenz/Zizka)

Plakat: Klaus Hesse

»kurz und knapp«

In dem Kurzvortragsformat »kurz und knapp« präsentierten Studierende der HfG Offenbach spannende Projekte aus den Bereichen Kunst und Design. Die Studierenden wurden zuvor im Rahmen der Berufsvorbereitung an der HfG von Rudy C. Meidl in einem zweiteiligen Workshop zu den Themen Präsentation, Kommunikation und Motivation gecoacht. »kurz und knapp« bot einen interessanten Einblick in potentielle Berufsbilder von angehenden Designer_innen und Künstler_innen. (2016)

»Portfolio«

eine Veranstaltungsreihe zum für die Jobsuche von KünstlerInnen und DesignerInnen wichtigsten Instrument. Den Start machten Vorträge von Absolventinnen und Absolventen der HfG, die ihr Portfolio als Künstler, Grafiker oder Produktgestalter vorstellten. Im zweiten Teil der Veranstaltungsreihe wurden die Portfolios präsentiert, die Studierende in Workshops erstellt hatten. Die Ergebnisse wurden abschließend von Experten kommentiert und bewertet: Viereinhalb Stunden interessante Arbeiten und konstruktive Kritik. (2012)

»Monstervorträge«

Die »Monster« - unliebsame Themen wie Geld, Künstlersozialkasse, Urheberrechte oder Schutzrechte - wurden in der Vortragsreihe unter die Lupe genommen und ihres Schreckens beraubt. (2011 und 2012, gemeinsam mit Planstation)

»Zeig dich!«

eine Plakatkampagne, die zur Selbständigkeit motiviert, oder Sticker in Form von neonfarbigen Preisetiketten mit phantasievollen Gründungsideen wie »Gourmetkiosk« und »Chaosbeseitiger« entstanden unter der Leitung von Stefan Weil, Kreativdirektor bei Atelier Markgraph in Frankfurt, im Rahmen des Seminars »Ab dafür / Just do it«. (2005)

»Vitamin B«

ein Mentoringprogramm für Studierende und AbsolventInnen, um beim Übergang vom Studium in das Arbeitsleben zu helfen. Vermittelt wurden die Mentees überwiegend an Alumni der HfG. (2005)

»Überfall«

Besichtigungen junger Büros und Ateliers, heimgesucht wurden u.a. Speziell Produktgestaltung, Eikes Grafischer Hort oder das Medialab Meso. (2005)

»Zu Tisch!«

ein Branchentreff für die Kommunikationswirtschaft in Offenbach, wurde gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach veranstaltet. An elf unterschiedlichen Tischen, vom Konferenz‐ zum Tischtennistisch trafen sich Anfänger und Profis zu einem unterhaltsamen Austausch. (2004)

»Projektor«

eine Übungsfirma angesiedelt als Abteilung für Projektmanagement im Büro für Wissenstransfer der HfG, zuständig für Veranstaltungen, Wettbewerbe und Publikationen der Hochschule.

Weitere Projekte und Publikationen zum Thema siehe Büro für Wissenstransfer.

  • Dsc 6984 4

    »Portfolio«

    Fotos: Nora Mohr

  • Dsc 6983 3

    »Portfolio«

  • Dsc 6977 1

    »Portfolio«

  • Dsc 6994 8

    »Portfolio«

  • Dsc 6992 7

    »Portfolio«

»Portfolio«

Fotos: Nora Mohr

Zeig dich

Entwurf: Verena Friedrich und Katrin Schacke

  • Alle 1

    »Monstervorträge«

    Gestaltung: Nicolas Kremershof
    Illustration: Briggi Holtermann

  • Alle 2

  • Alle 3

  • Alle 4

  • Alle 5

  • Monstervortrag 6 7 8 1

  • Monstervortrag 6 7 8 2

  • Monstervortrag 6 7 8 3

  • Xi illustrator

  • X beziehungskiste

»Monstervorträge«

Gestaltung: Nicolas Kremershof
Illustration: Briggi Holtermann

News

Foto existenz
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Einführung in die Selbstständigkeit

Ulrike Grünewald, die an der HfG im Büro für Wissenstransfer u.a. auch für die Themen rund um die Existenzgründung für Studierende und Absolventen der HfG zuständig ist, gibt einen Überblick über die ersten Schritte in die Freiberuflichkeit.

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Grundzüge des Rechts für Kreative

Urheber-, Design-, Marken- und Vertragsrecht: Dürfen Sie für Ihr eigenes Werk Werke Dritte verwenden? Diese und eine Vielzahl weiterer Fragen werden Gegenstand von fünf Doppelstunden.

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Lets talk about design...

The course is aimed at using English within the field of design and its related areas.