Prof. Dr. Klaus Klemp

Klaus klemp foto andreas baier
Foto: Andreas Baier

klemp@hfg-offenbach.de

T +49 (0)69.800 59-169

T +49 (0)69.800 59-150

Hauptgebäude, Raum 211a

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Lehrgebiet

Designgeschichte

Designtheorie

Fachrichtung/Bereich

Theorie/Wissenschaft

Fachbereich

Design

Institut

Institute for Design Exchange (IDEe)

Vita

Klaus Klemp (geboren 1954 in Dortmund), Studium Design / Visuelle Kommunikation an den Fachhochschulen Dortmund und Münster, Abschluss als Diplom-Designer, anschließend Studium der Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft und Rechtsgeschichte an der Philipps-Universität Marburg, promoviert mit einer Arbeit über die Architektur der frühen Moderne bei Prof. Heinrich Klotz; 1988-2006 Leiter der Kulturabteilung (Amt für Wissenschaft und Kunst) der Stadt Frankfurt a.M. und Leiter der städtischen Galerien im »Karmeliterkloster« (1988-1998) und im »Leinwandhaus« (1988-2006); von 2006 bis 2012 Ausstellungsleiter und von 2013 bis 2014 stellv. Direktor und Kurator Design des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.; seit 1998 Lehrbeauftragter für Designgeschichte und -theorie sowie für Public Design an der AdBK Nürnberg, der Hochschule RheinMain Wiesbaden und der FH Würzburg, seit 2008 Honorarprofessor an der Hochschule RheinMain Wiesbaden; 1995-2005 Mitglied im Präsidium des Rat für Formgebung, seit 2010 Vorstandsmitglied der »Dieter und Ingeborg Rams Stiftung«, Mitglied des DDC (Deutscher Designer Club) und Gründungsmitglied sowie Beiratsmitglied der GfDg (Gesellschaft für Designgeschichte). Seit Wintersemester 2014 /15 ordentlicher Professor für Designtheorie und Designgeschichte an der HfG Offenbach, seit 2016 Prodekan im FB Design und weiterhin Leiter der Designsammlung des Museums Angewandte Kunst Frankfurt. Herausgeber der »Bibliothek für Designer« zus. m. Prof. Dr. Thomas Friedrich (Mannheim) und Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser (Würzburg).

Publikationen

Cover alles neu001

Alles Neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main

Hg. zus. m. Matthias Wagner K, Stuttgart 2016

Pure design 2011

Pure Design. Deutschland und benachbarte Länder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Amsterdam, Berlin, Stuttgart, 2011

11037274209

Stahlrohrmöbel / Tubular Steel Furniture

Frankenberg (Thonet GmbH), 1999

Projekte

  •  27a7079 final presse
  • 4 lamy pico

    Kugelschreiber im Taschenformat: Die Schreibgeräteserie LAMY pico. 

    © C. Josef Lamy GmbH 

  • 3 lamy pico designskizzen prototypen

    Die Ausstellung gibt Einblicke in den Designprozess bei Lamy: Entwurfsskizzen und Prototypen der Serie LAMY pico 

    (Designer: Franco Clivio) 

    © C. Josef Lamy GmbH 

  • Lamy001

    Begleitend zur Ausstellung erscheint der gleichnamige Katalog »Thinking Tools« 

    Ende September Verlag avv edition. 

    © C. Josef Lamy GmbH 

  • 5 thinking tools exhibition catalogue

    Begleitend zur Ausstellung erscheint der gleichnamige Katalog »Thinking Tools« 

    Ende September Verlag avv edition. 

    © C. Josef Lamy GmbH 

Thinking Tools. Design als Prozess: Wie Schreibgeräte entstehen

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2016/17)

Was macht die überzeugende Gestaltung eines Gebrauchsgegenstands aus? Und wie entsteht gutes Produktdesign? In der Ausstellung »Thinking Tools. Design als Prozess: Wie Schreibgeräte entstehen« warf das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main vom 24. September 2016 bis 29. Januar 2017 einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung unserer Dingwelten. Am Beispiel der Firma Lamy zeigte die Ausstellung den Designprozess als ein komplexes Zusammenspiel zwischen Designern, Unternehmensleitung, Produktentwicklern und Marketing. Dazu werden erstmals Skizzen, Modelle und Prototypen präsentiert, die den langen Weg vom Entwurf zum Produkt anschaulich nachzeichnen. Illustrationen von Christoph Niemann, dessen Arbeiten u.a. aus dem New Yorker oder dem Zeit Magazin bekannt sind, ergänzten die Ausstellung durch humorvolle Statements zur Bedeutung von Stiften als »Thinking Tools« – als Werkzeuge, die uns dabei helfen, unsere Gedanken zu fassen und zu formen.

  • 1 futura

    Werbeanzeige der Bauerschen Gießerei für die von Paul Renner entworfene Schrift Futura, um 1928; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 2 unterricht albinus

    Unterrichtsmaterial aus der Typografieklasse von Philipp Albinus an der Frankfurter Kunstschule, 2. H. 1920er Jahre; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 3 signet leistikow

    Logo-Entwurf von Hans Leistikow für die Kunstgewerbebibliothek, die im II. Weltkrieg untergegangen ist; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 4 albinus fleischhalle

    Messinglinien-Logo von Philipp Albinus für die Frankfurter Fleischhalle; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 5 fuss messe

    aus der Sammlung Albinus; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 6 fuld telefon

    Werbung der Frankfurter Firma Fuld für das Telefon „Modell Frankfurt“; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

  • 7 bittrof initialen

    Typosignets; Sammung Friedrich Friedl Frankfurt a.M.

  • 8 bittrof opel

    Opel

    Werbung von Max Bittrof; 2. H. 1920er Jahre

  • 9 rambow fischerverlag

    Rambow-Fischerverlag

    Gunter Rambow, Entwurfsskizze für ein Plakat des S. Fischer Verlags Frankfurt, um 1978; Archiv Gunter Rambow Güstrow

  • 10 ausstellungsansicht

    Ausstellungsansicht

  • 11 ausstellungsansicht

    Ausstellungsansicht

  • Ausstellungsfuehrung

    Ausstellungsführung

Werbeanzeige der Bauerschen Gießerei für die von Paul Renner entworfene Schrift Futura, um 1928; Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.

Alles neu! 100 Jahre Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2016)

Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Frankfurt am Main ein einzigartiges Modernisierungs- und Gestaltungsprojekt, das als »Das Neue Frankfurt« vor allem in die Architekturgeschichte eingegangen ist. Es handelte sich dabei jedoch um ein sehr viel umfangreicheres Vorhaben, das politische, gesellschaftliche und gesamtkulturelle Dimensionen besaß und keinen geringeren Anspruch hatte, als eine neue Stadt und eine neue Gesellschaft zu erschaffen. In der Ausstellung »Alles neu!« wurde erstmalig eine systematische Aufarbeitung dieser Epoche für den Bereich Typografie und Grafikdesign vorgenommen. Angefangen in den 1920er Jahren – Ausgangspunkt und Zentrum ist die Neue Typgrafie in der Sammlung Philipp Albinus – spannt die Ausstellung einen Bogen über die Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre und wirft auch Spotlights auf die lebendige Designerszene heute. 

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alex wollner brasil. Design visual

Logogestaltungen von Alexandre Wollner, Ausstellung Museum Angewandte Kunst Frankfurt, 2013​
Ausstellungsdesign: Deserve, Wiesbaden

alex wollner brasil. Design visual

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2013)

Der Brasilianer Alexandre Wollner studierte auf Einladung von Max Bill von 1954 bis 1958 an der Hochschule für Gestaltung in Ulm und gründet nach seiner Rückkehr nach Sao Paulo dort das erste moderne Designbüro für visuelle Gestaltung in Brasilien. Als Lehrer an einer neu gegründeten Hochschule nach Ulmer Vorbild in Rio de Janeiro, vor allem aber mit seinem eigenen Büro in Sao Paulo begründet Wollner seit den 1960er-Jahren ein brasilianisches Grafik-Design, das sich von US-amerikanischen Vorbildern emanzipierte. Die Ausstellung machte den südamerikanischen Pionier erstmals in Europa bekannt.

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Chaise Emmanuelle is shy

Emilie Voirin, 2010

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Magikal Miroir XL

Blick in die Ausstellung durch das interaktive Spiegelobjekt von Alnoor design, 2012

C’est pas mon genre! Über Frauen. Design aus Frankreich

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2012)

Die Ausstellung »C’est pas mon genre! Über Frauen. Design aus Frankreich« war eine Kooperation mit der École supérieur d’art et design Saint-Étienne (ESADSE). Sie präsentierte Objekte und Grafiken junger französischer Designerinnen und Designer, die auf oft ironische und freudvolle Weise mit geschlechtsspezifischen Klischees spielten aber auch Themen problematisierte wie die Gewalt an Frauen durch Männer, Prostitution, ungewollte Schwangerschaft oder die Verteilung der Geschlechterrollen. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit den Hochschullehrern Marc Monjou und Rodolphe Dogniaux.

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    Less and More. Das Designethos von Dieter Rams

    Ausstellung im Museum Angewandte Kunst Frankfurt, 2010

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Less and More. Das Designethos von Dieter Rams

Ausstellung im Museum Angewandte Kunst Frankfurt, 2010

Less and More. Das Designethos von Dieter Rams

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2010)

Dieter Rams gehört zu den herausragenden Industriedesignern des 20. Jahrhunderts. Sowohl mit zahlreichen eigenen Entwürfen für die Unternehmen Braun und vitsoe als auch durch seine Qualitäten als Leiter eines hochmotivierten Teams. So hat er die Marke Braun zu einer Ikone der Designgeschichte geführt. Die in deutsch-japanischer Kooperation entstandene Ausstellung »Less and More. Das Designethos von Dieter Rams« wurde in Osaka, Tokio, London, Frankfurt, Seoul und San Francisco gezeigt

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Less and More

Diskussionsveranstaltung zur Ausstellung in Frankfurt: v.l. Klaus Klemp, Dieter Rams, Till Schneider, Fabian Wurm

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Less and More

Design Museum, London, 2009/2010

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    Less and More

    Suntory Museum, Osaka, 2008

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Less and More

Suntory Museum, Osaka, 2008

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    Less and More

    Suntory Museum, Osaka, 2008

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Less and More

Suntory Museum, Osaka, 2008

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    Less and More

    Symposium in der Musashino  Art University anlässlich der Ausstellung im Fuchu Art Museum, Tokyo, 2009
    ​ v.l. Hiroshi Kashiwagi, Shutaro Mukai, Tako Sato, Dieter Rams, Klaus Klemp

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Less and More

Symposium in der Musashino  Art University anlässlich der Ausstellung im Fuchu Art Museum, Tokyo, 2009
​ v.l. Hiroshi Kashiwagi, Shutaro Mukai, Tako Sato, Dieter Rams, Klaus Klemp

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fragile

Raumentwurf von Yuri Avvakumov

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fragile

Blick in die Ausstellung

fragile – die Tafel der Zaren und das Porzellan der Revolutionäre

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2008)

Die Doppelausstellung »fragile – die Tafel der Zaren und das Porzellan der Revolutionäre« im Schloss Bad Homburg und im Museum Angewandte Kunst Frankfurt zeigte 2008 zum ersten Mal umfangreiche Bestände aus dem staatlichen russischen Porzellanmuseum Kuskovo bei Moskau. Zusammen mit dem Moskauer Architekten und Ausstellungsgestalter Yuri Avvakumov, wurde eine Inszenierung entwickelt, die sowohl die komplexen historischen und politischen Kontexte als auch die verschiedenen Wahrnehmungsebenen und semantischen Bezüge von Porzellan (Raum, Körper, Oberfläche, Zeichen, Klang, Interaktion und Performance) zum Ausdruck bringen sollte. 

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Sitzreihen

Installation von Ginbande (Uwe Fischer  und Achim Heine) in der Galerie im Karmeliterkloster, 1990 

Galerie im Karmeliterkloster (1990)

In der 1988 etablierten Städtischen Galerie im Karmeliterkloster zeigte Klaus Klemp im Verlauf von zehn Jahren zahlreiche, oft raumbezogene, Ausstellungen zu Kunst und Design. Eine der frühen Ausstellungen fand im ehemaligen Kreuzgang mit den Offenbacher Absolventen Uwe Fischer und  Achim Heine (Ginbande) sowie Manfred Wolf  und Jean-Marc da Costa (Serien Raumleuchten) statt.

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    Korea Power

    Ausstellungsräume im Museum Angewandte Kunst
    Ausstellungsdesign: Deserve, Wiesbaden

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Korea Power

Ausstellungsräume im Museum Angewandte Kunst
Ausstellungsdesign: Deserve, Wiesbaden

Korea Power

Museum Angewandte Kunst Frankfurt (2013/14)

Mit der Ausstellung »Korea Power« wurde erstmals in Deutschland ein Überblick zu koreanischem Grafik- und Produktdesign gegeben. Dies beinhaltete auch ein vergleichendes Fotoprojekt von Dieter Leistner zu den Stadträumen von Seoul und Pjöngjang.

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    Korea – Korea, Bushaltestellen in Pjöngjang und in Seoul

    Dieter Leistner

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Korea – Korea, Bushaltestellen in Pjöngjang und in Seoul

Dieter Leistner

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Gallery White Block

Hängung von Großformaten von Tatjana Doll 

Gallery White Block, Seoul

2011 erfolgte eine Einladung, die Eröffnungsausstellung der Gallery White Block in Seoul zu kuratieren. Gezeigt wurden Arbeiten von Tatjana Doll, Eberhard Havekost und Anton Stankowski.

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Gallery White Block

Raum- und Hängeplanung für die Galerie

News

Bildschirmfoto 2017 08 10 um 12 57 45
vor 4 Monaten

Publikation in China

Klaus Klemp, Professor für Designgeschichte und -theorie an der HfG und Bernd Bürdek, ehemaliger Professor für Designtheorie an der HfG, sind mit je einem Aufsatz in dem chinesischen Fachmagazin Zhuangshi vertreten.

Markus holzbach 1 homepage hfg
vor 1 Jahr

Neuer Dekan im Fachbereich Design

Am 15. November 2016 ist Prof. Dr. Markus Holzbach einstimmig zum neuen Dekan des Fachbereichs Design gewählt worden. Prodekan ist Prof. Dr. Klaus Klemp, Studiendekanin Prof. Petra Kellner.

Bildschirmfoto 2016 09 21 um 09 12 03
vor 1 Jahr

Publikation von Florian Arnold

In der Reihe »Bibliothek für Designer«, die Klaus Klemp, Professor für Designtheorie und Designgeschichte an der HfG, mit herausgibt, sind die ersten beiden Bände erschienen. Darunter auch »Philosophie für Designer« von HfG-Promovend Florian Arnold.

Gfdg logo
vor 1 Jahr

Gesellschaft für Designgeschichte tagt 2017 an der HfG

Die Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) wird im Mai 2017 an der HfG Offenbach ihre Jahrestagung zum Thema »Designjournalismus und Designkritik« abhalten. Die HfG-Professoren Klaus Klemp und Frank Georg Zebner gehören zu den Gründungsmitgliedern.

Klaus klemp foto andreas baier
vor 3 Jahren

Professur Designtheorie und Designgeschichte

Dr. Klaus Klemp, stellvertretender Direktor und Kurator für Design am Museum Angewandte Kunst Frankfurt besetzt ab dem Wintersemester 2014/15 die Professur für Designtheorie und Designgeschichte an der HfG Offenbach.

Kalender

26. Januar 2015 bis 7. Dezember 2017
7 Dezember 2017 Donnerstag
Klaus klemp foto andreas baier
26 November 2017 Sonntag

Frankfurter Küche mit Kurator Klaus Klemp

15:00 Uhr, Museum Angewandte Kunst
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7 Dezember 2016 Mittwoch
Bildschirmfoto 2016 11 28 um 09 24 17
30 Juni 2015 Dienstag

Designmythen: Vortrag von René Spitz

19:00 Uhr, Museum Angewandte Kunst
Poster a1 hfg ulm rene spitz print neu
26 Januar 2015 Montag

Inspirationsmythen

19:00 Uhr, Museum Angewandte Kunst
Inspirationsmyt