Zwei neue Professor_innen sind zum Lehrenden-Team der HfG Offenbach dazugestoßen: Prof. Dr. Katrin Köppert besetzt die Heinz und Gisela Friederichs-Stiftungsprofessur »KI und Medientheorie« und Prof. Olaf Barski als Gastprofessor das Lehrgebiet Industrial Design.
Katrin Köppert
Prof. Dr. Katrin Köppert ist Kunst- und Medienwissenschaftler_in. Zuvor vertrat sie die Professur für Medientheorie am Institut für Kulturwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und war Juniorprofessor_in für Kunstgeschichte / populäre Kulturen an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie studierte Neuere deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt Universität zu Berlin und promovierte im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs »Geschlecht als Kategorie des Wissens« an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Anschließend folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter_in an der Universität Siegen, Kunstuniversität Linz und Universität der Künste Berlin. Als Gastwissenschaftler_in forschte sie am LSE London und der USC Los Angeles. An der Ruhr-Universität Bochum vertrat sie die Professur für Transformationen audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender/Queer Theory. Von 2020-2026 leitete sie das DFG-Forschungsnetzwerk »Gender, Medien und Affekt« (mit Julia Bee), seit 2024 ist sie die Leitung des VW-geförderten Projekts »Digital Blackface. Rassisierte Affektmuster des Digitalen« (mit Simon Strick). Sie ist Redaktionsmitglied bei der Zeitschrift für Medienwissenschaft und hostet mit Jiré Emine Gözen »GAAAP_ The Blog« der Zeitschrift für Medienwissenschaft. Ihre Forschung beschäftigt sich mit Medientheorien des Digitalen Kolonialismus, kritischen Theorien der Komputation, post-/dekolonialen Medientheorien des Anthropozäns an der Schnittstelle zu Kunst, Design und visuellen Kulturen, Digital Memory Studies, Queer Media Studies, Queere Ästhetiken Künstlicher Intelligenz.
Olaf Barski
Prof. Olaf Barski studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und schloss sein Studium als Diplom Industrial Designer ab. Nach beruflichen Stationen unter anderem bei Airbus, Rowenta und Philips machte er sich 1991 gemeinsam mit Peter Eckart selbstständig. Im Jahr 2000 gründete er Barski Design in Frankfurt am Main. Seitdem prägt die Gestaltung medizintechnischer Produkte und komplexer Systeme seine Arbeit und wurde mit über 80 internationalen Designpreisen ausgezeichnet. Neben seiner Entwurfstätigkeit engagiert sich Barski als langjähriges Jurymitglied bei Designwettbewerben, hält Vorträge auf Designkonferenzen und ist Fördermitglied des German Design Council. In seiner Lehre verbindet er mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im Industrial Design mit aktuellen Fragen nutzerzentrierter Gestaltung, der Entwicklung konsistenter Designsprachen und gesellschaftlicher Verantwortung.