Profile

Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach is the Hessen State University of Art and Design. Its tradition stretches back to the year 1832 when it was established as a craftsman’s school. Shortly afterwards it became a school of arts and crafts, a place where both practical arts and crafts and theoretical subjects were taught at the same time. In 1970, the school was transformed into a higher education establishment with university status (HfG Chronology).

Taking its lead from the educational and research models adopted by the Bauhaus and Hochschule für Gestaltung, the University of Design at Ulm, the teaching at HfG Offenbach is future-oriented and largely based on individual supervision and mentorship. Fine Art, Media and Design are taught using a modular structure, culminating in a Diplom, a degree. The course of studies lasts ten semesters and can be taken in one of two Schools – School of Art (with its four subject areas: Communications Design, Media, Fine Art and Stage & Costume Design or School of Design. The work in both departments is complemented by a comprehensive range of theory. Additionally, graduates from the fields of Fine Art, Design, Media and the associated sciences are offered the opportunity of studying for a »PhD«.

Hfg offenbach haupteingang

hfg insights

Die Kurzfilmreihe hfg insights beschäftigt sich mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der HfG Offenbach. Ehemalige und aktuelle HfG-Angehörige aus den beiden Fachbereichen Kunst und Design reflektieren in den Filmen Ereignisse, Stimmungen und Perspektiven und eröffnen einen Blick: auf die Historie der Hochschule, auf die Vielseitigkeit der gegenwärtigen interdisziplinären Arbeits- und Denkweisen und auf das Morgen, auf die Zukunft von Lehre und Forschung an einer Kunsthochschule des 21. Jahrhunderts.
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Ermöglicht wurde die Reihe durch eine großzügige Finanzierung der Dr. Marschner Stiftung, realisiert von dem HfG-Alumnus Daniel Herzog (herzog.film) und seinem Team.

hfg insights

Im Auftrag der: HfG Offenbach
Gefördert durch: Dr. Marschner Stiftung
Produktion: herzog.film
Regie, Kamera & Schnitt: Daniel Herzog
Produktionsassistenz: Weronika Lad
Titel & Grafik: Sarah Stendel

Vom Handwerk zur Kunsthochschule

Die erste Folge der Kurzfilmreihe hfg insights blickt zurück auf die Entwicklung der HfG seit 1970, jenes Meilensteinjahr, in dem die Trägerschaft von der Stadt auf das Land überging und die ehemalige Werkkunstschule Offenbach am Main in Hochschule für Gestaltung Offenbach umbenannt wurde. Viel ist passiert, »wir haben gekämpft damals. Es war ein Wettbewerb zwischen den Werkkunstschulen und wir wollten gewinnen und Kunsthochschule werden« erzählt Lore Kramer, ehemalige Prorektorin, Dekanin und Professorin für Designgeschichte. Sie und der ehemalige HfG-Rektor und Bildhauereiprofessor Wolfgang Luy sprechen über die Neuausrichtung der HfG, den Spirit der 1970er bis 90er Jahre und den ersten Rundgang.

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Tradition & Zukunft

Die HfG Offenbach steht in der Tradition der Ausbildungs- und Forschungsmodelle des Bauhaus und der Hochschule für Gestaltung Ulm. Die zweite Folge spannt einen Bogen von Tradition zur Zukunft. HfG-Präsident Prof. Bernd Kracke und die HfG-Kanzlerin Dr. Susanne Eickemeier sprechen über die innere und äußere Weiterentwicklung der HfG, über die Studienreform, den Generationenwechsel bei den Lehrenden und den voraussichtlich 2028 bezugsfähigen Neubau im Offenbacher Hafen. 

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HfG & Offenbach

Die HfG gehört zu Offenbach wie der Rapper Haftbefehl. »Wir fanden es immer ganz lustig, weil wir die Gangster waren« so Heiner Blum, Professor für Experimentelle Raumkonzepte. Doch: »Die Wahrheit ist: Es ist eine total schöne Nachbarschaft hier, wir verstehen uns alle«. Die dritte Folge zeigt die wichtigen Verbindungen von der Hochschule in die Stadt und zurück – eine kreative und fruchtbare Nachbarschaft.

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Einblicke in die Kunst

Der vierte Film dreht sich um zwei Lehrgebiete im Fachbereich Kunst: Kerstin Cmelka, Professorin für Performance im erweiterten Feld, erzählt von der immersiven »Body Sound Performance«, die Besucher_innen nach Anmeldung im Coronasommer 2020 in der Aula erleben konnten und Heike Schuppelius, Professorin für Bühnenbild und szenischer Raum, von der Schaufensterausstellung »Kleidung. Freiheit. Identität.« Beide Lehrgebiete stehen, stellvertretend für die gesamte HfG, für eine Offenheit der Disziplinen.

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Einblicke ins Design

»Design macht Technik nutzbar, macht Objekte nutzbar, macht Systeme nutzbar, steht also zwischen der Technologie und dem Menschen«, so Peter Eckart, Professor für integrierendes Design und Vizepräsident der Hochschule. Der fünfte Film gibt Einblicke in den Fachbereich Design. Dipl.-Des. Andreas Klober, Lehrer für besondere Aufgaben, erörtert die Arbeit in den Werkstätten, in denen die Erfahrung mit dem Material trotz, oder: gerade wegen der Digitalisierung »eine ganz wesentliche Rolle« spielt. Peter Eckart spricht über das Semesterprojekt »TukTuk — Now«. Was könnten die Autorikschas dem Frankfurter Stadtverkehr bringen?

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