Make it make sense: Jahresausstellung German Design Graduates 2026
Ludwig Eder: Controlled Collapse: Gestaltung hybrider Materialien
Beim keramischen 3D-Druck wird die Porzellanmasse von biologisch abbaubarem Schaum gestützt, der sich später in Wasser auflöst oder im Ofen rückstandslos verbrennt. Während des Prozesses wirken Schwerkraft, Feuchtigkeit und Zeit bewusst auf das Material ein und prägen so die entstehende Form.
71 Abschlussarbeiten wurden für die diesjährige Jahresausstellung ausgewählt. Von der HfG vertreten sind Yeqi Jia mit »Vagakey« und Ludwig Eder mit »Controlled Collapse: Gestaltung hybrider Materialien«.
MAKE IT MAKE SENSE versammelt Arbeiten, die gesellschaftliche, technologische, ökologische und kulturelle Veränderungen zum Gegenstand von Gestaltung machen. Gemeinsam zeigen sie, wie weit die Aufgaben von Design heute über klassische Fragen von Form und Funktion hinausreichen. Eine konsequent auf Wiederverwendung ausgerichtete Ausstellungsarchitektur gibt den unterschiedlichen Positionen einen gemeinsamen Rahmen. Das begleitende Programm führt den Austausch zwischen Hochschule, Kultur und Wirtschaft weiter. Eine vertiefende Perspektive bietet das Gespräch »Gestaltung ist eine Form der Erkenntnisproduktion« auf Design Perspectives.
Eröffnung
15. Oktober 2026, 19 Uhr
Pinakothek der Moderne
Rotunde, Erdgeschoss
München
Yeqi Jia: »Vagakey«
Ein tragbares System überträgt die Vagusnervstimulation am Ohr in eine präzise Therapieroutine für das Gewichtsmanagement. Durch Einsetzen und Drehen sitzt es stabil in definierter Position. Haptische Bedienung und austauschbare Aufsätze unterstützen die verlässliche Anwendung im Alltag.