20 März bis 25. April 2020

Merja Herzog-Hellstén

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Merja Herzog-Hellstén (HfG-Lehrerin & Leitung Labor Kunst)

Wandpaneele, Acrylskulpturen und Tuschemalerei

Merja Herzog-Hellstén - die Sprache ihrer Installationen ist charakterisiert von unterschiedlich inszenierten Wechseln zwischen zwei- und dreidimensionalen Elementen. Hierzu die Kunsthistorikerin Karolina Sarbia: »All die Formumwandlungen zeugen nicht nur von einem intensiven künstlerischen Arbeitsprozess, sondern dokumentieren gleichzeitig einen Wahrnehmungsvorgang, den die Künstlerin im Werk parallel mit niederschreibt. Über diesen aktiven, multiperspektivischen Akt des Lesens kann man schließlich nachvollziehen, was die Sprachentwicklerin Merja Herzog-Hellstén meint, wenn sie von einer eigenen Bildsprache spricht, die sie mit künstlerischen Mitteln generiert und darüber hinaus noch das tut, was die Linguisten mit der verbalen Sprache machen, nämlich sie zu untersuchen«. Die Ausstellung im Bilderhaus konzentriert die Eigenwirkung dieser Installationselemente und kombiniert eine Auswahl von Bildern und Skulpturen aus bisherigen und aktuellen Serien.

Die 1969 in Finnland geborene Künstlerin studierte an der Northern Arizona University in Flagstaff, USA. Mit einem Master of Arts für Bildende Kunst schloss sie 1993 ihr Studium ab. Seit 1994 lebt sie als freischaffende Künstlerin in Deutschland. Sie erhielt Stipendien und Fördermittel für zahlreiche Projekte und Kataloge, als Beispiel sei das Projekt AEHETTRA 2014 genannt, das vom Kulturamt der Stadt Frankfurt gefördert wurde. 2016 wurde sie mit dem Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Seit 2017 ist Merja Herzog-Hellstén Dozentin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie lebt in Hanau.

20. März bis 24. April 2020

Galerie DAS BILDERHAUS

Hermannstr. 41

60318 Frankfurt/M