Diskussionsgespräch „Markt regiert Kunst?“ des Minisaloons

vor 17 Jahren
Minisaloon

„... Und wovon leben Sie eigentlich?“
Wo bekomme ich meine Miete her?
Soll ich Kunstprodukte herstellen, damit ich sie verkaufen kann?
DARF ich Kunstprodukte herstellen, damit ich sie verkaufen kann?
„Sie machen das aber doch nicht fürs Geld, oder?“
Darf es einen Kunstmarkt überhaupt geben?
Sollen Künstler/innen ein Grundeinkommen erhalten?
„Kann man davon leben?“

am 1. Juni 2008, um 15 Uhr

Eulengasse e.V.
Eulengasse 65
60385 Frankfurt am Main
www.eulengasse.de

Minisaloon ist eine Gruppe von fünf Künstlerinnen (drei davon Absolventinnen der HfG Offenbach), die sich im Kontext von Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik bewegt. Der Minisaloon trifft sich regelmäßig und interessiert sich für Kunstprojekte, bei denen der Prozess und die Interaktion im Mittelpunkt stehen. Kulturelle und gesellschaftliche Entwürfe werden dabei integriert. Kunst und Kultur werden als aktiver Teil einer Gesellschaft verstanden. Kulturschaffende nehmen dementsprechend ihren Platz in der Gesellschaft ein; sie sind weder Nichtstuer noch Genies. Sie sind notwendige Aufgabenträger*innen des Gemeinwesens. Der Minisaloon will Bewusstsein und Selbstbewusstsein schaffen, bei Kunstschaffenden ebenso wie bei Außenstehenden.

Die fünf Künstlerinnen haben für den öffentlichen Auftritt „Codenamen“ gewählt: Tania La G. (aka Tania Lescano), Verena la Artista (aka Verena Lettmayer), Gisella Asteroide 152 (aka Gisela Kramm), La Vero N.N. (aka Véronica Aguilera) und Eva Apple (aka Eva Moll).

minisaloon.blogspot.com