Fachbeitrag: Berufsbild des Industriedesigners
Auf der Webseite des Verbands Deutscher Industrie Designer (VDID) ist ein Fachbeitrag zum Thema »Berufsbild des Industriedesigners« von Frank Zebner erschienen, Professor für Industrial Design an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach.
»Das gern bemühte Argument des 'fehlenden Handwerks' reduziert Gestaltung auf manuelle Verrichtung. Gewiss: Das Arbeiten am Material ist elementar. Doch Industrial Design erschöpft sich nicht im Spüren von Holzfasern oder im Schleifen von Kanten. Es operiert analytisch, geometrisch, technisch. Form entsteht nicht aus Eingebung, sondern aus Entscheidung unter Bedingungen. Die Superellipse des iPhone von Apple steht paradigmatisch für eine Ästhetik, die mathematischer Stringenz verpflichtet ist. Handwerk bildet das Fundament – es ist nicht das Telos. Die Ausbildung hat diese Verschiebung längst internalisiert. Nie zuvor waren Studierende derart gefordert, analoge und digitale Werkzeuge zu integrieren und Entwerfen als koordinierte Leistung von Kopf und Hand zu begreifen«, schreibt Frank Zebner.
Der komplette Beitrag ist auf der Seite des VDID abrufbar.
11.03.2026
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