Infrastrukturen im Bestand

vor 11 Tagen
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Auf der 23. Regionalkonferenz der Bundesarchitektenkammer, die zusammen mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen unter dem Titel »Infrastrukturen im Bestand« veranstaltet wurde, sprach HfG-Designtheorie-Professor Tom Bieling im gemeinsamen Panel.

Ausgangspunkt war, dass der Gebäudebestand, insbesondere aus den 1960er- und 1970er-Jahren, eine zentrale Rolle für die Transformation hin zu einer nachhaltigen und zirkulären Baukultur spielt. Auch Barrierefreiheit wurde dabei als wesentlicher Bestandteil zukunftsfähiger Planung thematisiert, nicht nur als Zusatz, sondern als Voraussetzung für eine inklusive Daseinsvorsorge. Die Veranstaltung wurde von Staatsministerin Heike Hofmann (Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales) eröffnet.

Neben Tom Bieling diskutierten Wiebke Ahues, Vizepräsidentin der Bundesarchitektenkammer, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Mary Dellenbaugh-Losse, Gast-Professorin im Fachgebiet Sustainable Cities and Communities an der Universität Kassel, Mirko Korder, Geschäftsführer der Potenzial Pioniere GmbH, sowie Andreas Winkel, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung in Wiesbaden.

Im Austausch ging es insbesondere darum, wie bestehende Infrastrukturen so transformiert werden können, dass sie langfristig resilient, zugänglich und gesellschaftlich tragfähig bleiben. Moderiert wurde die Konferenz von Katrin Müller-Hohenstein (ZDF).

11.05.2026